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Das EU-Energielabel erklärt

Aktualisiert · von der · So empfiehlt Magelo

Kurze Antwort

Das EU-Energielabel bewertet Geräte von A (am effizientesten) bis G. Seit 2021 ist die Skala strenger, ein B oder C ist heute oft sehr gut. Die kWh-Angabe auf dem Label ist die nützlichste Zahl: Multipliziere sie mit deinem Strompreis, um die jährlichen Kosten zu schätzen.

So liest du es

Das Label zeigt die Effizienzklasse, den Verbrauch pro Jahr oder pro Zyklus in kWh und produktspezifische Angaben wie Geräusch oder Fassungsvermögen. Ein QR-Code führt zur EPREL-Datenbank mit allen Details.

  • Fernseher: kWh pro 1.000 Stunden in SDR und HDR
  • Waschmaschinen: kWh pro 100 Zyklen, Wasserverbrauch, Schleudergeräusch
  • Kühlschränke: kWh pro Jahr, Volumen, Geräusch

Warum kaum ein Gerät A hat

Die neu skalierten Labels haben die obersten Klassen bewusst fast leer gelassen, um Platz für künftige Verbesserungen zu haben. Die meisten Fernseher landen in den Klassen E bis G, und der Verbrauch in HDR ist oft höher als in SDR.

Stromkosten schätzen

Beispiel: Ein Fernseher mit 80 kWh pro 1.000 Stunden, vier Stunden am Tag genutzt, verbraucht rund 117 kWh im Jahr. Bei 0,35 € pro kWh sind das etwa 41 € im Jahr.

Fragen und Antworten

Ist ein Fernseher mit Klasse A viel günstiger im Betrieb?

Selten lohnt sich viel Aufpreis. Der Unterschied zwischen den Klassen beträgt beim Fernseher oft nur wenige Euro im Jahr. Bildschirmgröße und Helligkeitseinstellung zählen mehr.

Wo finde ich alle Produktdaten?

Scanne den QR-Code auf dem Label. Er führt zur EPREL-Datenbank der EU mit allen Messwerten.

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