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Wie viele Jahre Software-Updates sollte ein Smartphone bekommen?

Aktualisiert · von · So empfiehlt Magelo

Kurze Antwort

Ein Smartphone sollte mindestens fünf Jahre Software-Updates bekommen. Für Smartphones, die seit Juni 2025 in der EU auf den Markt kommen, verlangen die Ökodesign-Regeln Betriebssystem-Updates für mindestens fünf Jahre nach Verkaufsende eines Modells. Samsung und Google versprechen für aktuelle Topmodelle sieben Jahre, fünf Jahre sind also die Untergrenze.

Was die EU-Regeln sagen

Seit Juni 2025 gelten in der EU Ökodesign-Regeln für neue Smartphones und Tablets, die auf den Markt kommen. Hersteller müssen Betriebssystem-Updates für mindestens fünf Jahre anbieten, nachdem das letzte Gerät eines Modells verkauft wurde. Dieselben Regeln betreffen auch Ersatzteile, Akkuhaltbarkeit und ein neues Energielabel, das die Reparierbarkeit bewertet.

Smartphones, die schon vor dem Start der Regeln verkauft wurden, können ältere, kürzere Zusagen haben. Prüfe also immer das konkrete Modell.

Funktions-Updates vs. Sicherheits-Updates

Nicht jedes Update ist gleich. Beide Arten zählen, aber Sicherheits-Updates sind am wichtigsten, wenn du dein Smartphone für Banking und Messenger nutzt.

  • Betriebssystem-Updates bringen eine neue Android- oder iOS-Version mit neuen Funktionen.
  • Sicherheits-Updates schließen Lücken, oft monatlich oder alle paar Monate.
  • Manche Marken versprechen mehr Jahre Sicherheits-Updates als Betriebssystem-Updates.
  • Enden die Updates, funktioniert das Smartphone weiter, wird aber mit der Zeit unsicherer.

Was du vor dem Kauf prüfen solltest

Update-Zusagen zählen meist ab dem Marktstart des Smartphones, nicht ab deinem Kaufdatum. Ein zwei Jahre altes Modell im Angebot hat zwei Jahre weniger übrig als zum Start.

Apple nennt keine feste Zahl an Jahren, aber iPhones bekommen seit Langem viele Jahre Updates. Auch Fairphone ist für langen Software-Support bekannt.

Fragen und Antworten

Was passiert, wenn mein Smartphone keine Updates mehr bekommt?

Das Smartphone funktioniert weiter, aber neue Sicherheitslücken werden nicht mehr geschlossen. Mit der Zeit unterstützen manche Apps, etwa Banking-Apps, ältere Systemversionen auch nicht mehr.

Bekommen günstigere Smartphones weniger Updates?

Früher oft ja, aber die EU-Regeln setzen für neue Modelle eine Untergrenze. Manche Marken geben ihren Mittelklasse-Smartphones inzwischen denselben langen Support wie ihren Topmodellen. Prüfe also die Zusage für das genaue Modell.

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